Welche Arten von Skateboards gibt es?

Welche Arten von Skateboards gibt es? Welche Arten von Skateboards gibt es?Professionelle Skateboarder wissen, dass für eine optimale Leistung, abgesehen von ihrer Geschicklichkeit, die Art von Skateboard die sie verwenden, den Unterschied ausmacht. Für Amateure scheinen alle Skateboards gleich geschaffen zu sein, aber es gibt ein paar verschiedene Skateboard-Modelle, die zur Auswahl stehen. Diese Skateboards unterscheiden sich im Grunde in ihren unterschiedlichen Längen und konkave Tiefen.

Es gibt zwei Haupttypen von Skateboards: Lange und Kurze. Die verschiedenen Formen der langen und kurzen Skateboards sind ebenfalls sehr wichtig. Für Experten Tricks, muss ein Skateboard konkav (gewölbt) sein, was sich auf die Kurve des Boards, im Verhältnis zu der erhöhten Nose und Tail des Skateboards, bezieht. Ein konkaves Skatebord ist besonders wichtig für die Durchführung von schwierigen Tricks wie einem Ollie. Ein Ollie ist ein Sprung, der durch das Antippen des Skateboard-Hecks und dem Verschieben des Fußes auf die Vorderseite des Skateboards in der Luft beginnt.

Skateboards bestehen aus drei Hauptteilen: dem Deck, den Rädern und den Achsen. Die beiden gängigsten Skateboards, die so genannten traditionellen Skateboards und Longboards, unterscheiden sich in der Länge des Decks. Traditionelle Skateboards sind die häufigste Form, die für Tricks verwendet werden und sie sind in der Regel kürzer als 84cm. Longboards sind meistens länger als 89cm und werden vor allem zum Cruisen verwendet.

Die Konkavität der verschiedenen Skateboards reicht von flach bis tief. Bestimmte Longboards, die nur zum Cruisen konzipiert wurden, haben möglicherweise keine signifikante Konkavität. Die Tiefe der Kurve ist wichtig für die Bewältigung von Tricks und Rampen, und eine tiefere Kurve ermöglicht präzisere Tricks. Aus Sicherheitsgründen und der schnellen Erlernbarkeit sollten Anfänger immer mit flacheren Skateboards beginnen. Tief konkav Skateboards sind in der Regel teurer, schwieriger zu beherrschen und können leicht beschädigt werden.

Ein weniger wesentlicher Unterschied zwischen Skateboards sind die Materialien, aus denen sie gefertigt werden. Holz ist das am häufigsten verwendete Material, aber auch das, was am leichtesten beschädigt werden kann. Die meisten erfahrenen Skateboarder bevorzugen Skateboards, die aus Holz gefertigt sind, hauptsächlich wegen der Reaktionsfähigkeit, die sie bieten. Kostengünstigere Skateboards können aus Kunststoff, Fiberglas oder Aluminium gefertigt sein.

Die Teile eines Skateboards

Neben dem Deck und den Rädern gibt es mehrere andere Teile bei einem Skateboard. Die verschiedenen Teile eines Skateboards sind im wesentlich für die Leistung während des Gebrauchs wichtig. Die primären Teile eines Skateboards sind das Deck, die Achsen, Räder, Lager, Ausrüstung und das Grip Tape.

Das Deck ist das Board selber. Aus mehrlagigem Holz, oft Ahorn, aber gelegentlich auch aus anderem Holz zusammengepresst, ist das Deck der Teil der Skateboards, auf dem ein Benutzer steht. Die durchschnittliche Breite beträgt zwischen 19,05 bis 20,32 cm und die durchschnittliche Länge beträgt in etwa 81.28 cm, aber beide Angaben können variieren. Die Größe und Form des Decks ist nur für die persönlichen Vorlieben des Skaters relevant und basiert in der Regel darauf, welche Art von Skating, Street oder Vertical (vert), er oder sie bevorzugt.

Die Achsen sind die Teile eines Skateboards, welche sich unter dem Board befinden und direkt an dem Deck befestigt sind. Die Achsen bestehen aus kleineren Teilen wie Buchsen und Königszapfen. Sie werden im Allgemeinen aus Aluminium-Legierungen oder Titan gefertigt und werden in einer Vielzahl von Farben verkauft. Es gibt verschiedene Qualitäten, obwohl der gewählte Satz von Achsen wieder eine Frage des persönlichen Geschmacks ist. Die Achsen werden mit Schrauben und Muttern an dem Skateboard befestigt.

Die Räder eines Skateboards sind aus Kunststoff Urethan und variieren in der Härte. Weichere Räder werden für Vert-Skating bevorzugt, während härtere Räder für Street-Skating bevorzugt werden. Räder gibt es in verschiedenen Größen um unterschiedliche Leistungsstufen zu erreichen. Kleinere Räder bieten weniger Widerstand beim ausüben von Tricks, wohingegen größere Räder für mehr Stabilität sorgen. Die Lager befinden sich in der Mitte der Räder und werden durch eine ABEC-Skala gekennzeichnet, welche den Toleranzbereich und die Genauigkeit der Lager misst.

Grip Tape ist die raue, selbstklebende Abdeckung, die an der Oberseite des Decks aufgetragen wird. Sein Zweck ist es, für Traktion beim Fahren zu sorgen. Grip Tapes gibt es in verschiedenen Farben und Grafiken. Es gibt auch andere Accessoires, wie Risers, welche die Höhe des Boards ändern und die gekauft werden können, um in den wichtigsten Teilen eines Skateboards integriert zu werden. Zubehör ist in keinster Weise wichtig für die Konstruktion eines Boards, sondern ein Weg, um die Leistung und das Aussehen eines Boards zu personalisieren.

Beim Kauf eines Skateboards kann eine Person ein komplettes Skateboard kaufen, was die Auswahl aller Teile des Skateboards umfasst, oder nur die benötigten Teile zu kaufen. Zwei der am häufigsten gekauften Einzelteile eines Skateboards sind die Decks und Königszapfen, die je nach Einsatz und Qualität, leicht brechen können.

Was ist ein Longboard?

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Ein Longboard ist eine längere Version eines Skateboards. Longboards werden meist für Downhill-Rennen, Slalom oder für den Transport eingesetzt. Aufgrund seiner längeren und breiteren Basis ist ein Longboard stabiler, sodass die Fahrt in der Regel sicherer und komfortabler ist als bei einem Shortboard, obwohl es vielleicht für Anfänger, bei hohen Geschwindigkeiten, schwer zu fahren ist. Ihr größeres Gewicht macht sie weniger geeignet für viele Tricks, was aber zu einer fließenden Bewegung beiträgt, weil sie mehr Schwungkraft haben. So wird ein Longboard mit einem einzigen Schwung, viel weiter rollen. Viele Menschen bevorzugen daher Longboards für das Cruisen auf Straßen und Bürgersteigen. Longboarding wird oft mit Surfen auf Beton verglichen und die Größe verleiht einem Fahrer die Möglichkeit große Kurven und schnelle Wendemanöver zu machen, wie auf einem Surfbrett.

Deck-Typen

Je nach ihrem Zweck gibt es Longboards in einer Vielzahl von Formen und Größen. Die Differenzierung zwischen einem kurzen Skateboard und einem Longboard ist in der Regel abhängig von der Anwendung und Konfiguration. Die meisten Longboards messen zwischen 90 und 150 cm. Längere Boards sind selten, weil sie mehr Platz zum Manövrieren benötigen.

Hybrids

Hybrid-Boards sind eine relativ neue Entwicklung in der Longboarding-Welt. Die Unternehmen haben mit unkonventionellen Rad-Designs experimentiert, Decks modifiziert, Achsen und sogar die Anzahl der Räder auf dem Brett verändert. Diese Boards haben in der Regel eine bessere Downhill-Performance (Steuerung und / oder Wenderadius), im Vergleich mit Longboards, sind aber oft langsamer oder erschweren das schieben auf ebenen Flächen.

Radtypen

Longboards sind in der Regel mit Urethan Rädern, zwischen 60 und 100mm, ausgestattet und sind in verschiedenen Härtegraden erhältlich. Ein größeres Rad bietet eine höhere Endgeschwindigkeit im Vergleich zu einem kleineren Rad, während die Letzteren eine schnellere beschleunig haben. Ein größeres Rad fährt auch besser auf raueren Oberflächen. Der Härtegrad liegt in der Regel im 75a bis 90a-Bereich. Dahingegen sind typische Shortboard-Räder viel härter, über 98a. Einige weichere Räder haben Einsätze, die als Cores bezeichnet werden, und aus einem härteren Material gemacht sind, um die Lager zu erhalten.

Longboard Räder gibt es auch in vielen verschiedenen Formen, um sich verschiedenen Disziplinen anzupassen. Die Radgröße kann ein Problem sein aufgrund der Arten der Decks und Ausrüstung, die auf dem Longboard installiert werden. Wenn das Longboard gewendet wird, kann das Deck die Räder berühren, wenn die Achsen nicht weit genug vom Deck entfernt sind. Dies ist als Wheelbite bekannt und kann ein Longboard schnell zum Stoppen bringen, wodurch der Fahrer vom Board geworfen werden kann. Dieses Problem tritt in der Regel mit größeren Rädern auf, da sie eher das Deck berühren können. Es gibt mehrere Möglichkeiten, um dieses Problem zu lösen. Zum Beispiel erleichtert ein Radausschnitt auf dem Deck das Wenden und die ausgeschnittenen Teile des Decks verhindern, dass die Räder gegen das Board schlagen.

Was ist ein Snakeboard:

Ein Snakeboard ist ein Brett, das im Jahre 1989 von James Fisher und Oliver Macleod Smith erfunden wurde. Es entwickelte sich aus dem ursprünglichen Skateboard und brachte Elemente von Snowboards & Surfbrettern mit sich. Diese Varianten haben ein zentrales Board mit zwei schwenkbaren Trittflächen, die an beiden Enden befestigt sind. Die Räder werden an den Fußplatten über eine Form von "Achsen" angebracht, genauso wie bei regelmäßigen Skateboards. Der Fahrer eines Snakeboards steht mit einem Fuß auf jeder Fußplatte, die Füße werden in der Regel mit Bindungen an dem Board fixiert. Indem der Fahrer, in Verbindung mit den Schultern und Hüften, seine Füße bewegt, ist er zusammen mit seinem Körpergewicht in der Lage, das Bord in jede Richtung zu lenken. Diese Übertragung von Energie wird als non-holonomic Fortbewegung bezeichnet. Das Board bewegt sich in einer Bewegung ähnlich der von einer Schlange und daher bekam der Sport seinen ursprüngliche Name snakeboarding. Der Fahrer eines Snakeboards kann das Board auf nahezu jedem Untergrund (je nach Abstimmung und dem Modell des Bords) fahren und sich sogar bergauf bewegen, und extreme Stunts ähnlich denen von Skateboardern und Snowboardern ausführen. Snakeboards ermöglichen dem Fahrer an Schwung zu gewinnen, ohne die Notwendigkeit, sich mit den Füßen abzustoßen.

Die Geschichte der Snakeboards

Snakeboard ist der Name des ersten Unternehmens, das diese Art von Boards hergestellt hat und da es das einzige Unternehmen zu der Zeit war, wurde der Sport schnell als Snakeboarding bekannt. Sie besaßen auch das Patent für den Sport so waren sie die einzigen, die diese Boards während der 90er Jahre produziert haben. In den späten 90er Jahren verkaufte der Erfinder seine Firma an MV Sports in England, welche die Produktion anschließend gestoppt haben. Allerdings überlebte der Sport mit weiterentwickelten Boards bis heute und wird immer mehr als Streetboarding bekannt. Weil der Fahrer an das Board festgeschnallt ist, hat der Sport eine höhere Inzidenz von schweren Verletzungen. Es sollte auch beachten werden, dass wenn auch die Fußschlaufen den Fahrer einschränken können, eröffnen sie doch ein Portal zu einem neuen Kapitel von Manövern. Ähnlich wie ein Snowboarder, kann der Fahrer Drehungen und Salti ausführen, die höher und weiter sind, als die eines Skaters. Gleichzeitig bedeutet dies eine schnellere Lernkurve, denn während ein Skateboarder Wochen brauchen kann, um grundlegende Manöver, wie den Ollie oder springen, zu erlernen, kann ein Streetboarder (Snakeboarder) sich einfach an das Board schnallen und springen, wie er das auch ohne ein Board tun würde. Es bedarf jedoch einer kleinen Menge an Geduld, aber sobald der Fahrer gelernt hat, das Brett zu bewegen, wird er eins mit dem Brett.

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