Waveboards

waveboardWaveboards setzen statt eines durchgehenden Decks zwei aus Kunststoff gefertigte Platten an, welche mittels eines Torsionsstabs miteinander verbunden sind. Dieser Stab ermöglicht eine geringfügige, gegenläufige Drehung der mit ihm verbundenen Fußplatten um die Längsachse. Durch diese Drehungen werden die Rollen, die sich unter den Fußplatten befinden, angetrieben. Jede Fußplatte verfügt über jeweils eine Rolle, die entweder frei oder begrenzt schwenkbar ist.

Das Waveboard der Firma Street Surfing ermöglicht eine Schwenkung von 360°. Die Schwenkachsen der Rollen sind um etwa 30° aus der Senkrechten geneigt. Diese Neigung der Schwenkachsen gibt den Rollen eine klare Ausrichtung. So ist zu jedem Zeitpunkt eine eindeutige Vorderseite vorhanden. Das Board ist in verschiedenen Designs erhältlich. Die Deckplatten lassen sich auch nach dem Kauf noch austauschen. Bei einer Länge von etwa 85 Zentimetern kommt das Waveboard auf ein Gewicht von ca. 4,5 kg.

Neben den weltweit führenden Marken drängen immer mehr kleine Hersteller und Importeure auf den Waveboardmarkt und sorgen so für eine große Vielfalt an verschiedenen Boards. Das TimberWolf ConVert, welches derzeit ausschließlich in den USA erhältlich ist, setzt das Caster-System, wodurch es sich stark von anderen Waveboards unterscheidet. Dieses System ermöglicht ein freies Kippen und Schwenken der Rollen. In der Folge ist das Board in beide Richtungen bewegbar. Weitere Neuerungen auf dem Markt sind beispielsweise geteilte Waveboards, die sich wie gewöhnliche Boards steuern lassen.

Ein weiteres neues Konzept stellt der Wavescooter dar. Hierbei handelt es sich um eine Kombination aus Tretroller und Waveboard. Der durch den Lenker gewährleistete, zusätzliche Halt soll akrobatische Tricks ermöglichen. Es muss jedoch bedacht werden, dass es sich letztendlich um einen wenig überzeugenden Kompromiss aus beiden Geräten handelt. Der Wavescooter eignet sich weder gut zum Waveboardfahren, noch zum Tretrollerfahren.

Freeboard oder Snakeboard als ähnliche Konzepte verfügen über Bindungen. Das Waveboard verzichtet bewusst auf diese und ermöglicht so ein ungehindertes Abspringen. In starkem Gefälle kippt das Waveboard so zur Seite und kommt schnell zum Stillstand – Free- und Snakeboard hingegen fahren nach dem Absprung des Skaters ungehindert weiter.

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