Longboards

Ist deine Fahrweise eher radikal und aggressiv oder bist du der langsame und vorsichtige Typ? Möchtest du das Longboard als Fortbewegungsmittel in der Stadt benutzen oder willst du auf gut asphaltierten Landstraßen Vollgas geben? Benutzt du dein Longboard als Fahrrad- und Busersatz oder verwendest du es nur in deiner Freizeit auf breiteren Wegen? Dein Longboard wird sperriger und schwerer, je größer und breiter es ist. Wenn du dich damit in den Bus quetschen und es anschließend viele Treppen bis zu deiner Wohnung schleppen musst, ist ein leichteres Longboard wohl besser für dich geeignet.

Der Flex gibt an, wie flexibel und biegsam das Deck des Longboards ist. Dies ist ein wichtiges Kriterium. Ein weicher Flex ist beim Cruisen, Carven und bei der Schwungeinleitung von Vorteil. Beim Freeriden und Downhill-Fahren benötigt man kaum Flex, weil man so die Kontrolle bei hohen Geschwindigkeiten verlieren kann. Die Boards unterscheiden sich, ähnlich wie bei den Snowboards, in ihrer Vorspannung.

Die Achsen können auf zwei unterschiedliche Arten am Longboard befestigt werden. Bei der Zusammenstellung des Decks, der Achsen und der Rollen musst du dir über die Gefahr des Wheel Bites Gedanken machen. Wenn der Durchmesser der Wheels zu groß ist, kann es schnell zu einem Kontakt der Rollen mit dem Deck kommen.

Ein Tipp an dich: Du kannst Flat-Pads einsetzen. Diese Pads sind flache Plastik Pads, die zwischen den Achsen und dem Deck angebracht werden. Ihre Funktion besteht darin, den Abstand zwischen der Rolle und dem Deck zu vergrößern. Durch Grip und Laufruhe werden dir breitere Rollen geboten. Für das Sliden sind jedoch schmalere Rollen besser geeignet.

Zusammengefasst kann man sagen, dass für Anfänger Cruiser Boards besser geeignet sind. Sie bieten dir schnell einen maximalen Fahrspaß.

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